Wir haben auf dem Zimmer mit unserem Grappa schon vorgeglüht, und in der Bar hat dann noch jeder eine Flasche in den Körper gestellt, schön nach einer Woche wieder Alkohol.

Am nächsten Tag war schlechtes Wetter bis Mittag angesagt, wir buchten Schiffsticket`s und lasen noch. Ist ja nun die dritte Königsstadt in Marokko die wir anschauen, wir wollten zur großen Moschee und sind ganz wo anders.

Also geht das Marokko Schlepperspiel los:
Kommt ein bekiffter NERVER: I am your friend, give me money!
Ich: Los ma mei Ruha, oder verstehst mi ned?

Kommt der nächste und spricht deutsch, und macht es taktisch, gib mir 50 Dirham (5 Euro) und ich zeig Dir alles. Macht er auch, nicht mal schlecht. Und schau an, wir stehen plötzlich in einem Teppichladen, passt mir, wollte eh einen kaufen. Ich schau mich um, wo ist mein Führer, und plötzlich stehen Sie zu zweit da. Die alte Königsstadt mußt du mit der Kutsche anschauen. Also noch Tee getrunken und in die äusserst kitschige Kutsche gestiegen, war schön hat aber wieder zum Regnen angefangen, danach noch an einem Grillstand Fisch und Fleischplatte für 8 Euro gegessen sehr gut, und danach gleich in die Hotelbar.

Am nächsten Tag fahren wir bei schönem Wetter Richtung Nador zum gebuchten Schiff und kommen wieder in einen Regen. Es schifft in Marokko nur 4-5 mal im Jahr, wir waren immer dabei.
An der schönen Küstenstraße hat es dann aufgeklart, aber brutal windig, Angi: fahren wie auf rohen Eiern. Mopeds haben wir für insgesamt 3 Euro waschen lassen, sind nun bestimmt je 5 kg leichter. Wir haben festgestellt Angi`s Zylinder saut, haben aber nur noch 25 km, also Garantiefall und weiter.

Und zum Abschluss kommt das Beste, ich denke dieses mal Grenze, ICH COOL.
WAR ICH AUCH!!!
Sind aber über die falsche Grenze nach Melilla eine spanische Exklave ausgereist, hätte beim Kreisverkehr in dem die Schlepper schon an meinem Arm zerrten eins früher rausfahren müssen. Wir hatten aber ein Ticket für den marokkanischen Hafen.
Also Ausreise, Einreise, Ausreise. Waren aber trotzdem die ersten auf dem Schiff, wir wussten definitiv wie das ausreisen geht. Na ja, und ein paar cerveza’s und tschüss.

Marokko!?!?:

Aufdringlich sind sie nur noch in Marrakech und an den Grenzen gewesen. Man muß wissen es gibt Parkplatzwächter, beim Essen einen kleinen Bub der die Serviette bringt, einer der vorm Klo sitzt, einer der dir hilft. Dem gebe ich halt 2-5 Dirham 20-50 Cent und jeder ist glücklich.

Bei der Hassan 2 Moschee habe ich 10 Dirham gegeben und Jacke und Helm darauf liegen lassen das funktioniert auch. Auf den verschneiten Pässen sind Sie wirklich hilfsbereit gewesen, haben Angi auf beiden Seiten das Moped gehalten oder aufgehoben und Erde unter die Reifen geworfen.

Das Essen ist super und landschaftlich der Hammer. Ein Rentner auf dem Rad sagt, bei uns in Deutschland sind die Feldwege zu Straßen vor 60 Jahren so ausgebaut worden und in Marokko jetzt.

Das sagt glaube ich alles!

Also Marokko geht immer!

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