Als Motorradfahrer bewegen wir uns fast immer im Bußgeldbereich! Und die Straßen sind bis in die Toskan hinein sehr sehr schlecht.
Wenn Löcher in den Straßen sind, stellen Sie Schilder auf 20, 30 oder 50 kmh das höchste der Gefühle ist 70 kmh, und das auf 1000 km.
Mit meinem Navi komme ich immer noch nicht zurecht da ich die Route umgedreht habe.
Bin am Anfang immer Irrwege gefahren, habe die Route dann neu eingegeben.
In Farindola ist im Jannuar 2017 durch ein Erdbeben ein 4 Stöckiges Hotel komplett mit eine Lawine verschüttet worden.
29 Personen kamen um, elf überlebten, dort schaut es noch katastrophal aus. Eine 150 m breite Schneise durch den Wald.
Das einzige was noch steht ist bei der Einfahrt die Marmorsäule mit dem Hotelnamen.
Wir waren selber schon in einer Lawine verschüttet, kein schöner Anblick!
Fahr ma schön an Berg hoch und weiter auf einer Schotterpiste, bloß haben wir das “Gesperrt wegen Schnee” Schild so umfahren!!
Also wieder 100 km Umweg, aber die National Parks in den Abruzzen sind im Sommer mit Sicherheit einen Urlaub wert.
Also weiter nur noch Straßen die nicht höher wie 1200 hm gehen.
Mittlerweile hat es zum Regnen angefangen und fahren eine “schöne” Bergstraße entlang damit wir endlich auf eine Bundesstraße kommen.
Kommen in Amatrice an, ist auch vom Erdbeben total zerstört und dort passiert auch nichts schaut aus wie vor einem Jahr, SCHLIMM.
Auf jeden Fall dürfen Motorräder nicht durchfahren, also 70 km zurück.
Nach 100 km Schnellstraße haben wir dann doch noch ein Hotel gefunden, SUPER Tag.
In Montepulciano spazierten wir gemütlich durch den Ort und tranken doch ein sehr teures Glas Wein.
In La Vialla bestellt mein Meister (Ziach) immer Italienische Spezialitäten, und Angi nun auch. Eine große Fabrik in einem tollen toskanischem Ambiente.
Ich habe beim warten natürlich Wein getrunken, und die Hotelsuche wieder bei Regen, gestaltete sich schwierig und Sprit hatten wir auch nur noch für 30 km.
Wir landeten bei einem Bauern im Geräteschuppen.
Mugello war fest im Plan, weil wir Benzin, Öl, verbrannten Gummi und Motorenlärm immer noch im Blut haben.
Die italienische Straßenmeisterschaft war gerade anwesend, und das Fahrerlager brechend voll.
Noch 3 schicke  Pässe bei gutem Teer zurück nach Sasso Marconi.
Und nun ab in die Schweiz zum Familientreffen.

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