Nachdem es nachmittags, abends und in der früh geschneit hat, haben wir uns auf 3-4 Tage warten eingestellt. Aber Punkt 13 Uhr kam der Schneepflug, a viertel Stund später und nach 5 Autos folgen wir ihm auch auf den Mopeds.

Alles fing schön an, die Sonne scheint und die Straße frei! Nun kam die Abfahrt von 2500 hm auf 2100 hm, natürlich nicht geräumt. Das Warten auf den Caterbiller dauerte nicht lange und es sollte weitergehen. Aber die Vorderreifen waren am Schutzblech mit Matsch und Dreck festgefroren (Angi sagt, das sind halt doch nur schicki micki Mopeds). Durch die Schaufel vom CAT war natürlich alles glatt und leicht angefroren, der LKW knapp hinter uns machte es nicht besser.
Angi verließ das Moped ein paar mal ( Angi: gefühlt 1000x).

Unten angekommen ging es weiter ungeräumt auf schlechter Straße in der LKW Spur, bei Schneeverwehungen verließ die Angi wieder ein paar mal das Moped (Angi: gefühlt 1000x).
Es ging immer weiter runter, die Straße war besser und auch manchmal frei, aber es fing wieder zum Schneien an, dunkel wurde es auch und ein Pass kam noch, SUPER oder?!

Wir am Ende unserer Kräfte haben, einen Marokkaner ( Name Mubarak den Namen kann ich mir merken) auf meiner Gepäckrolle mitgenommen, und nahmen das Angebot in seinem Hotel zu schlafen an.

Das „Hotel“ natürlich ganz hinten in der Stadt, ich 2 Mopeds durch den Schnee hochgefahren, schwitz – gehen in unser Zimmer superkalt, ziehen uns um und weiter zu den Eltern in das Nachbarhaus.
Die dort typischen Holzöfen (Toplader) machen in dem Raum eine schöne Hitze und bekommen dort lecker Tee, Kekse und eine salzige Reissuppe.
Die Oma massiert der Angi noch die Hände, da sie von den Stürzen wehtun und gehen um 9 Uhr in unsere Schlafsäcke.

Am nächsten Tag Frühstück –  wir schauen beim Teig kneten für Brot zu – reparieren Kleinigkeiten an den Mopeds. Später taut das Eis und die Frau vom Mubarak, Amena zeigt Hochzeitsbilder von ihnen, wir zeigen stolz die von Nina.
Scheiß Sprachbarriere!!!
Wir bekommen einen super Kuskus serviert, den wir nur zu viert mit Angi, aber ohne die Frauen des Hauses essen, Amena sagt Tradition!
Morgen fahren wir weiter nach Meknes, egal wie das Wetter wird!
Heute fahren wir los obwohl alle sagen der Pass ist noch geschlossen und schau an es ist alles geräumt, aber nur einspurig deswegen gab es hin und wieder einen Stau der mit marokkanischer Gelassenheit geregelt wird.
Wir haben 4 Tage für 180 km gebraucht! (und kein Internet). Der große Atlas ist doch hoch mit dem niedrigsten Übergang von 2500 hm.

Jetzt sind wir im Hotel IBIS frisch geduscht und gehen an der Bar was trinken.

Alice hat morgen Geburtstag, alles Gute!

  • spiegelglatt
  • und immer die Tornantes
  • saukalt
  • Kleinigkeiten zum Reparieren
  • Oma und Amena
  • Mubarak